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hier wird der Tod etwas auf die Schippe genommen, denn jeder hat da seine Vorstellung, wie es sein könnte... was passieren könnte. wenn man diese Vorstellungen in einem sehr ehrlichen spirituellen Gespräch weiterspinnt, können da durchaus sehr lustige Geschichten entstehen.

zum Beispiel diese:

(Anmerkung: All diese Geschichten sollten mit viel Humor betrachtet werden. Einige werden es als geschmacklos empfinden. Aber das muss so sein: Parodien über den Tod haben mit Geschmack nicht das geringste zutun.)

Don Simon:
wenn wir sterben, sind wir anschließend tot. bitte hierüber keine diskussionen. wir wurden geboren, lebten, litten und starben. wer früher stirbt, ist länger tot - ein nicht von der hand zu weisender vorteil des frühen todes. mir will scheinen, dass der tod unangenehmer für diejenigen ist, die ihn miterleben, als für jene, die ihn am eigenen leib ersterben. doch dass sind alles alte hüte. schade eigentlich, denn als ich diesen essay vor 3 minuten völlig planlos begann, dachte ich keineswegs an alte hüte -
wenngleich meine couture einige aufweist, zugegeben. doch ich schweife ab.
gnadenlos zurück zum thema:
tod.
tod.
tod.
wir merken: wenn dieses wort so dreimal irgendwo rumsteht, werden die assoziationen von "tod" zu "tod" zahlreicher, die synapsen immer aktiver, und die ganzen, quasi fehlenden, als zugehörig empfundenen worte schwirren im hirn umher: sarg, leiche, unfall, alte menschen, schwarz, traurig, oweh-oweh, nein-bitte-nicht-ich, mama-aua et cetera. nach belieben und
neigung auffüllbar. an dieser stelle fällt mir ein, dass gewisse buddhisten gewisse übungen machen: sie stellen sich (in meditativer konzentration) vor, wie das fleisch auf ihrer stirn langsam verschwindet, und der knochen sichtbar wird. dann die stirne der anderen anwesenden personen. nach und nach sind dann die körper dran, bis in der einbildung der ganze raum voller
gerippe hockt. eine schöne vergänglichkeitsbewältigung, oder?
nun fällt mir, obwohl ich noch lebe, oder wahrscheinlich gerade deswegen, so langsam nichts mehr zum thema ein - also ist es zeit einen abschluss zu finden. ich wünsche einen guten tag. lassen sie sich nichts über den tod erzählen - vertrauen sie hierbei lieber auf ihre eigene erfahrung. den referat-artigen, leicht oberlehrer-mäßigen stil meines beitrags bitte ich damit zu entschuldigen, dass ich aus einer lehrerfamilie stamme. ich habe mir für die zukunft vorgenommen, den makel eines derart grässlich geschwollenen schreibstils bei der gelegenheit meines ablebens zu tilgen.


Annys Vorstellungen vom Leben nach dem Tod

Seit dem Anfang unseres Lebens auf Gottes wundervoller Erde wird einem jeden von uns die Existenz von Himmel und Hölle weitestgehend aufgezwungen, so habe auch ich mir angewöhnt in diesem Schema zu denken.
Ja, es gibt einen Himmel und eine Hölle und nach unserer irdischen Existenz wird ausselektiert, wer für den Himmel prädestiniert ist und wer in die Abstellkammer post obitum abgeschoben wird.
Ich bin mir natürlich über etwaige Gefahren bewusst, die auf mich zukommen, wenn ich in der Hölle ‚schmoren’ werde doch denke ich nicht, dass es wirklich so schlimm ist, wie Kirchenmänner immer behaupten.
Der Teufel, Oberhaupt dieser kleinen Gemeinde im inneren unserer Erde, soll angeblich ein riesiges und furchterregendes Geschöpf mit Pferdefuß, Hörnern und einem Schwanz sein, doch wer hat ihn gesehen, wer kann sich so sicher sein, dass er nicht ein kleiner, gebrechlicher Mann mit Hasenscharte und weißem Kraushaar ist?
Ich für meinen Teil möchte behaupten, dass Belzebub ein wunderschöner junger Mann ist, denn schließlich sind es ja gerade diese Geschöpfe, die uns Frauen oftmals das Leben zur Hölle machen.
Und warum stellt sich ein jeder die Hölle als riesigen 10.000 Grad heißen Schmelzofen vor? Ein kalter Ort hat meiner Meinung nach eben so viele Nachteile.
Kann es nicht durchaus sein, dass die Hölle einfach ein riesiger Rummelplatz ist, auf dem man Achterbahn fahren muss bis man umkippt und so viel Zuckerwatte essen, bis einem schlecht wird? Schließlich kommt man doch gerade wegen Dingen wie Völlerei und Vergnügungssucht in dieses Dilemma.
Vielleicht ist es aber auch ganz anders. Nämlich ein Ort an dem alles toll ist und man nach Herzenslust allen Dingen nachgehen kann, die man gerne macht und an denen man Spaß hat. Ja, wieso nicht? Vielleicht sprechen Menschen so schlecht von der Hölle um zu verhindern, dass Langweiler und Idioten an diesen großartigen Ort gelangen.
Ich stelle mir eine Hölle vor in der man Achterbahn fahren KANN bis man umkippt und so viel Zuckerwatte essen, bis einem schlecht wird! Wenn das allerdings so ist, was ist dann mit dem Himmel?
Ist es dort nicht furchtbar langweilig? Liegen dort nicht alle Menschen den ganzen Tag nur auf der Wiese und kauen Grashalme?
Was ist dort mit Sex, Drugs and Rock’n’Roll?
Wer will schon Love, Peace and Harmony?
Langweilig!
Ich freue mich schon auf die Hölle in der ich Spaß haben werde wie zu Lebzeiten noch nicht.
Kommt mit mir und entdeckt den größten Vergnügungspark seit es Religionen gibt!

Und zum Schluss:
‚Die Sterben für Gewinn halten sind schwer zu erschrecken.’

Eure Anny


Der Geh-aufs-Ganze-Tod:

Wenn wir sterben kommen wir entweder in den Himmel oder in die Hölle. Doch was ist mit denen, für die die Hölle zu schlecht, der Himmel aber zu gut ist? Bleiben die im Nirvana? Schweben die ewig durch das Nichts? Oh nein! Denn der leibe Gott hat sich hier ein schönes Spiel ausgedacht.
Der Tote steht auf einem Studiogelände und wird aufgerufen: "Und jetzt begrüßen wir unseren nächsten Kandidaten! X aus Y wird jetzt sein Glück versuchen. Herzlich Willkommen!" Vor tausenden Sterbenden und Sterbendinnen steht der Geh-auf-Ganze-Moderator und hält uns drei Umschläge entgegen. "Also X, was soll es sein? wirst du dich für einen der Umschläge entscheiden oder willst du lieber Tor eins?" "Ich weiß nicht..." Das Publikum tobt... "Ich nehm den güldenen Umschlag." "mutige Entscheidung." Unter den Trommelwirbel eines Engelorchesters, welches unter der Leitung des "Little drummer boy" extra aus dem Paradies angereist ist öffnet der greisenhafte Moderator den Umschlag. "Es ist das Tor 2! Nun entscheidet sich, ob du in die Hölle oder den Himmel kommst. ODER ABER ob du einen neuen Körper auf der Erde bekommst." Wieder Trommelwirbel... Das Herz rast, was komisch ist, denn man ist ja tod. aber vor dem Himmelstor ist ja bekanntlich alles möglich... "Zuerst schauen wir uns mal an, was dir entgangen ist..." Das Tor mit der Nummer Drei öffnet sich... Eine hübsche Frau mit Traumfigur im Bikini kommt durch das Tor. Sie schaut ausdruckslos und dumm. "Das wäre DEIN Körper gewesen. Schade..." Die Frau wankt orientierungslos über die Bühne. "Regie! Schafft die Frau hier weg und gebt ihr bitte hinter der Bühne endlich eine Seele!... So, lieber X, nun wieder zu Ihnen. Hinter einem dieser Tore verbrigt sich die Hölle, hinter der anderen steht der hell erleuchtete Jesus und empfängt Sie..." Stellen Sie sich doch bitte vor IHR TOR ZWEI!" Das Publikum johlt. Der Kandidat stellt sich vor das Tor. "Ob du durch die Hölle gehst, siehst du, wenn das Licht angeht!", tobt das Publikum. Das Herz oder was auch immer bei einem Toten noch schlagen kann, hämmert gegen die Brust. Das Tor öffnet sich. Ein riesiger, roter Zonk grinst den Kandidaten an. Erschrocken dreht er sich um, hinter ihm winkt Jesus, den Moderator im Arm und eine Falltüre öffnet sich unter ihm...
traurig, aber so kanns gehn... DAS GAAAANZE LEBEN IST EIN SPIEL! UND WIR SIND NUR DIE KAAANDIDATEN!



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